Mit Stolz präsentierte Obmann Josef Sommerauer die Bilanz der im Vorjahr geleisteten Arbeit seiner Mitglieder. „Es wird an einem Vertrag über die neue Auffahrt gearbeitet“, erklärt Josef Sommerauer, „es bedarf bis zum Abschluss noch der Klärung einiger Punkte“. Er appellierte an die Mitglieder die geplanten Auftriebszahlen so rasch wie möglich bekannt zu geben und die Tiere gesund und gut vorbereitet auf die Alm zu bringen, um Ausfälle und Probleme zu vermeiden. Einige Mitglieder und Auftreiber bekundeten ihre Sorgen zum Thema Rückkehr der Wölfe und ersuchten August Bittermann, GF des NÖ Alm- und Weidewirtschaftsvereines um Weiterleitung der Sorgen an die politischen Verantwortungsträger. „Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich arbeitet diesbezüglich laufend an entsprechenden Argumenten und Vorschlägen, leider hält sich das Verständnis der restlichen Bevölkerung in Grenzen. Die Mehrheit ist positiv zur Rückkehr der Wölfe eingestellt“, erklärt Bittermann“, „es erliegen viele Menschen dem Irrtum, dass die Rückkehr der Wölfe ein Zeichen ist, dass die Natur gesünder wird“, und appelliert an die Anwesenden, bei Sichtungen diese so rasch wie möglich an die eingerichtete Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! der Landwirtschaftskammer Niederösterreich weiter zu leiten. Des weiteren weist Bittermann darauf hin, dass dies auch ein zentrales Thema der Fachtagung im November des Vorjahres war. „Ich lade alle herzlich zur gemeinsamen Almmesse am 29. Juli 2018 ein“, so Obmann Sommerauer und schloss damit die Vollversammlung.

GeisenbergStimmung bei der Almmesse am Geisenberg


 

Text: Bittermann
Foto: Paula Pöchlauer-Kozel

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