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Bildungsprogramm Almwirtschaft 2021/ 2022

Bildungsprogramm Almwirtschaft 2021 2022



 

Ländliches Fortbildungs Institut

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Blutende Rinder – Was ist da los?

Josef Mayerhofer, Obmann des NÖ Alm- und Weidewirtschaftsvereines, bemerkt, dass seine Kühe und Kalbinnen immer öfter im Schulterbereich bluten. Er ruft bei der Landwirtschaftskammer an und erhält folgende Information: Dieses Phänomen tritt seit kurzen auf, vor allem in den südlichen Bundesländern. Die Veterinäruni hat dazu ein Projekt laufen und sucht nach betroffenen Landwirten. Mayerhofer nimmt diesbezüglich Kontakt mit Frau Dr. Alexandra Hund, zuständige Betreuerin dieses Projektes, auf und bietet die Zusammenarbeit an. Als Gegenleistung referiert Johannes Reithofer, der sich in seiner Diplomarbeit diesem Problem widmet, bei der Fachtagung Almwirtschaft am 3. Dezember 2020. Die Fachtagung wurde als Webinar angeboten. 46 interessierte Almbauern und –bäuerinnen haben teilgenommen. „Die Ursache für diese Blutungen“, erläutert Reithofer, “ist ein ca. 3 bis 6,5 cm langer runder Wurm aus der Familie der Fadenwürmer, der als Parasit die Rinder befällt.“ Die Larven dieser Würmer werden meist durch Fliegen als Zwischenwirt übertragen. Diese Larven entwickeln sich im Rind, bohren sich durch die Haut und verursachen Blutungen, hauptsächlich im Hals- und Schulterbereich. Aus diesen Blutungen werden die im Sekret enthaltenen Eier wieder von Fliegen aufgenommen und der Kreislauf schließt sich. Die vorläufigen Ergebnisse zeigten, dass dies keinen Einfluss auf die Leistung der Tiere hat. Die verursachten Schäden entstehen hauptsächlich durch die Wertminderung der Haut.

Wildschäden – richtig geltend machen
Mag. Theres Gruber, Referentin in der Rechtsabteilung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, erläuterte diese Thematik anhand von Beispielen und wies besonders auf die Einhaltung der Fristen und die verantwortlichen Institutionen hin.

Verunglückte Rinder auf der Alm – Was tun?
Aus hygienischen Gründen und zum Schutz des Grundwassers oder anderer Gewässer sowie aus tierseuchenrechtlichen Vorgaben müssen verunglückte Tiere fachgerecht entsorgt werden. Über die Möglichkeit einer Hubschrauberbergung bis zum Einsteinen, referierte Dr. Jasmin Raubek, NÖ Landesregierung Abt. Veterinärangelegenheiten. „Wichtig ist es zu wissen, dass die Bezirksverwaltungsbehörde die Letztentscheidung trifft,“ so Raubek, „daher muss unbedingt Rücksprache mit dem zuständigen Amtstierarzt gehalten werden.

Richtig versichert – beruhigt nicht nur, sondern schützt auch vor unliebsamen Überraschungen
Mag. Thomas Wild von der Niederösterreichischen Versicherung präsentiert die vielen Möglichkeiten einer guten und auf den Betrieb abgestimmten Versicherungslösung. „Es geht nicht nur darum die bäuerlichen Familien zu versichern, sondern auch vor ungerechtfertigten Schadensansprüchen zu schützen“, so Thomas Wild.

„Webinare können den persönlichen Kontakt bei einer Tagung nicht ersetzen, aber man kann diese Variante als Ergänzung für die fachliche Weiterbildung nützen“, resümierte Josef Mayerhofer.

Text: August Bittermann

Almwirtschaft am Königsberg

Foto: August Bittermann

"Der Alm- und Bergbauer" - Fachzeitschrift

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Fachunterlagen Almwirtschaft

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