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Bildungsprogramm Almwirtschaft 2021/ 2022

Bildungsprogramm Almwirtschaft 2021 2022



 

Ländliches Fortbildungs Institut

Für ein friedliches Miteinander – Verlegung eines Wanderweges auf der Zeiselalm

Nach dem „Tiroler Kuhurteil“ wurden unter anderem auch die Alm- und Weidebewirtschafter aufgefordert, besonders die Wanderwege auf potentielle Gefahrenstellen zu prüfen und zu beurteilen, ob durch Wegverlegungen mehr Sicherheit für die Freizeitnutzer möglich wäre.

Die Bewirtschafter der Zeisel-Hinteralm wurden schnell fündig. Unweit der Almhütte führt der Wanderweg auf einer Forststraße über die Almweide auf die Reisalpe. Das massive Weidehag wird mit einem Überstieg überwunden und der Wanderer steht nun im untersten Eck einer Weidekoppel. Ungefähr 5 Meter neben dem Überstieg befindet sich eine große Viehtränke. Zu dieser Tränke drängen sich auf engstem Raum manchmal bis zu 80 Rinder von beiden Seiten des Zaunes.

Gerade an schönen, warmen Tagen halten sich die Tiere vermehrt in diesem Bereich länger auf. Zusätzlich hat die Besucherfrequenz, auch mit Hunden, in den letzten Jahren stark zugenommen.

Von den Weidebauern wurde ein Konzept erstellt, welches eine einfache Umgehung der besagten Stelle möglich macht und im Mai 2019 dem Wegbetreiber mitgeteilt, mit der Bitte, den Wanderweg zu verlegen.

Fakten:
• ca. 200 Meter Umlegung
• keine Wegverlängerung
• auf derselben Parzelle
• kein Überstieg, da Weidetore vorhanden
• kein neuer Weg, da zum Teil Zufahrtsstraße zur Almhütte und dann bereits leicht ausgetretener Wanderweg

Vom örtlich zuständigen Vertreter des Wegerhalters wurde eine mögliche Verlegung zugesagt. Trotz Urgenzen gab es bis zum Sommer 2020 keine weiteren Reaktionen. Der Akt wurde an die Zentrale in Wien weitergeleitet. Die Zentrale gab die Anordnung, die Bewilligung seitens des Grundbesitzers einzuholen und die Verlegung in die Wege zu leiten. Erst am 11. Juni 2021 waren alle bürokratischen Hindernisse überwunden und die Wegumlegung konnte erfolgen. Der Wegewart, die Grundbesitzerin und der Almgemeinschaftsobmann nahmen dies gemeinsam vor.

Fazit
• lange Dauer
• Almbetreiber kann es „wollen“, aber wenn er nicht Grundbesitzer ist, hat er keine Möglichkeit dies umzusetzen
• Grundbesitzer muss mitunterschreiben

Bei einem anschließenden Gespräch auf der Alm erklärt der Wegewart, dass sämtliche Wanderwege jährlich gepflegt werden und fünfjährlich eine Revisionsbegehung stattfindet. Der Obmann des NÖ Alm- und Weidevereines regte an, diese Begehungen gemeinsam mit den Grundbesitzern und Grundbewirtschaftern zu führen und dabei auch das Augenmerk auf sichere Wegführung im Weide- und Almbereich zu richten. Diese Anregung sollte von den verantwortlichen Wegebetreibern als Anstoß für mehr Sicherheit genommen werden.

Text: Josef Mayerhofer

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V.r.n.l. Grundbesitzerin Henriette Hess, Obmann Martin Karrer, ÖTK Wegewart Gerhard Schnierer, Obmannstellvertreter Andreas Moser
Foto: Josef Mayerhofer 

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