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Bildungsprogramm Almwirtschaft 2021/ 2022

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Ländliches Fortbildungs Institut

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Trotz Krise an uns selber glauben

Vorwort Obm. Josef Mayerhofer in der Fachzeitschrift „Der Alm- und Bergbauer“ – Ausgabe Mai 2020

Wenn ich heute mein Vorwort verfasse, so sind wir gerade am Anfang, in der Mitte oder doch schon am Höhepunkt einer Krankheitsepidemie, die es in den letzten Jahrzehnten so nicht gab. Am Beginn der einschneidenden Maßnahmen kam es zu Hamsterkäufen. Einige unserer Mitmenschen fürchteten, zu wenig Nahrungsmittel zu bekommen. Viele stellten auch fest, plötzlich selber kochen zu müssen, um die Familie zu ernähren. Dies war für manche ein fast unüberwindbares Problem. Plötzlich wurde klar, dass oft essentielles Wissen und Können fehlt.

Die Landwirtschaft wurde in den letzten Tagen und Wochen als „systemerhaltend“ eingestuft. Es wurde der Bevölkerung bewusst, wie wichtig die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln zB Milch, Fleisch, Mehl, Eier usw., durch die heimischen Bauern und Bäuerinnen ist. Ich sage oft in Gesprächen: „Gott sei Dank kommt einigen wieder der Wert und hoffentlich auch die Wertschätzung der heimischen Landwirtschaft in den Sinn!“ Ich kann heute nicht sagen, bei der Aussendung dieser Ausgabe, wie die einschränkenden Maßnahmen aussehen. Vielleicht sind sie schon aufgehoben, möglicherweise gelockert, aber auf jeden Fall ist die Welt gefühlt eine andere. Ich bitte alle in der Alm- und Weidewirtschaft Beschäftigten sämtliche geltenden Vorgaben strikt einzuhalten - zum Schutz der Bevölkerung und zum Schutz der eigenen Gesundheit.

Die Bewirtschafter müssen, trotz der Krise die anfallenden Reparaturarbeiten und Sanierungen rasch erledigen, um einen reibungslosen Alm- und Weidebetrieb sicherstellen zu können. Durch die Trockenheit im Vorjahr sind auch viele Betriebe gezwungen in die Wasserversorgung zu investieren. Bei uns in NÖ kann durch die gute Zusammenarbeit mit der Agrarbezirksbehörde des Landes wertvolle Hilfestellung geleistet werden. Das Wasser wird bei zunehmender klimatischer Veränderung einen wichtigen Faktor zur Erhaltung von Almen und Weiden einnehmen.

Natürlich wünschen wir uns, dass unsere Almen und Weiden im Sommer den Erholungssuchenden wieder zur Verfügung stehen. Die erforderliche Wertschätzung der Berglandwirtschaft, welche sich im respektvollen Umgang miteinander zeigt, muss wohl immer wieder eingemahnt werden. Ich hoffe, dass die Umsetzung der AMA Qualitätsrichtlinie „Von der Alm“ mehr Verständnis für unsere Produkte bringt und sich letztendlich auch wirtschaftlich gut rechnet.

In diesem Sinne wünsche ich allen Almbäuerinnen und Almbauern einen guten, unfallfreien Almsommer und dem Almpersonal viele schöne Stunden auf den Almen und Weiden mit gesundem Vieh und vielen netten Almgästen!

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© Foto: Josef Mayerhofer I  Blick auf die Obere Eisensteinweide in Türnitz

"Der Alm- und Bergbauer" - Fachzeitschrift

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Fachunterlagen Almwirtschaft

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