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Bildungsprogramm Almwirtschaft 2021/ 2022

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Ländliches Fortbildungs Institut

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Vollversammlung 2019 des NÖ Alm- und Weidewirtschaftsvereines

120 Mitglieder des NÖ Alm- und Weidewirtschaftsvereines brannten auf Informationen zur Zukunft der Alm- und Weidewirtschaft. Das sogenannte „Kuhurteil“ in Tirol hat nicht nur in der bäuerlichen Bevölkerung die Wogen hochgehen lassen. In einigen Bundesländern wurde auch mit dem Sperren der Wanderwege  oder einem Hundeverbot  auf Almen und Weiden gedroht. „Die intensiven Verhandlungen der politischen und Interessensvertreter haben zu einem brauchbaren Kompromiss geführt“, zeigte sich Bauernbundpräsident Georg Strasser in seinen Grußworten überzeugt, „einerseits wird vom Wanderer mehr Eigenverantwortung eingefordert und mit Verhaltensregeln unterstützt und andererseits wurde ein Standard für die Alm- und Weidewirtschaft formuliert. Auch die gesetzliche Änderung des §1320 ABGB soll dazu beitragen.“ „Wir haben als NÖ Alm- und Weidewirtschaftsverein gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Niederösterreich die Chance nutzen wollen, um für die Alm- und Weidebauern eine klare und sichere Lösung zu erreichen, tragen den Kompromiss mit und werden über die aktuellen Anforderungen entsprechend informieren. Ich möchte mich persönlich bei Präsident Schmuckenschlager und seinen Mitarbeitern für den enormen Einsatz bei diesem Thema bedanken“, betont Obmann Josef Mayerhofer. „Ich freue mich, dass ich zum ersten Mal als Präsident der Landwirtschaftskammer bei der Vollversammlung dabei sein kann. Ich weiß, wie wichtig die harte Arbeit der Alm- und Weidebauern für die gesamte Bevölkerung ist. Ich möchte mich daher sehr herzlich für Eure Mühen bedanken und versprechen, mich auch für die Zukunft der Bauern und Bäuerinnen in Niederösterreich, vor allem wenn es aktuell um die Förderungen in der nächsten Programmperiode geht, einzusetzen“, versprach Präsident Johannes Schmuckenschlager.

Verdiente Funktionäre der Alm- und Weidewirtschaft geehrt

Obmann Josef Mayerhofer, Bauernbundpräsident Georg Strasser und Landwirtschaftskammer Präsident Johannes Schmuckenschlager überreichten die Urkunden und die Medaillen in Gold für die Verdienste um die niederösterreichische  Alm- und Weidewirtschaft.

Foto 1 (Bittermann): v.l.n.r Josef Fallmann (Kerschenberg), Bauernbundpräsident Georg Strasser, Josef Fallmann (Robitzboden), Alois Prüller, LK-Präsident Johannes Schmuckenschlager, Johann Thalhammer, Obmann Josef Mayerhofer, Christiana Karner, Bürgermeisterin Rosemarie Kloimüller, Engelbert Mayer, Tierzuchtdirektor Andreas Moser

Verdiente Funktionäre der Alm- und Weidewirtschaft geehrt

„Ich hatte die Gelegenheit, viele interessante Veranstaltungen im Vorjahr zu besuchen. Die wertvollen Anregungen der Almbauern helfen uns bei der praxisnahen Umsetzung“, zeigte sich Obmann Mayerhofer begeistert. Die Gestaltung der Viehauftriebsplattform auf der Homepage der Landwirtschaftskammer Niederösterreich gestaltet sich als wichtiges Instrument in der Vermittlung von Weideplätzen. Die Rückkehr der Wölfe, eine massive Bedrohung der Weidewirtschaft, die Gestaltung der zukünftigen Förderungen und die Herausforderungen durch den Klimawandel nannte Mayerhofer als besonders wichtige Schwerpunkte für die nächsten Jahre. „Wir haben mit der Landwirtschaftskammer Niederösterreich einen kompetenten und zuverlässigen Partner, dafür möchte ich mich besonders bei Präsident Schmuckenschlager bedanken und versprechen, uns für die Anliegen der Alm- und Weidebauern einzusetzen“, schloss Mayerhofer seinen Bericht.

70. NÖ Almwandertag in St. Oswald, Obmann Alois Zeitlhofer stellt die Weide vor

Die Weidegenossenschaft St. Oswald mit 14 Mitgliedern bewirtschaftet die Ober-Burgstallweide mit 25,5 ha Gesamtfläche. Auf die 18,5 ha Reinweide werden Mitte April bis Mitte Oktober ca. 67 Kalbinnen aufgetrieben. „Ich freue mich, dass der 70. NÖ Almwandertag auf unserer Weide stattfindet“, lacht Alois Zeitlhofer, „und lade alle sehr herzlich ein am 15. August mit uns zu feiern.“

St. Oswald, eine ländliche Gemeinde mit Wohlfühlstatus

Im südlichen Teil des Waldviertels, im Bezirk Melk, auf einem Höhenrücken zwischen der Großen und der Kleinen Ysper, liegt die Gemeinde St. Oswald auf einer Seehöhe von 658 m. 1.125 Einwohner leben auf einer Gemeindefläche von 32 km². Höhenunterschiede sind die Bewohner gewohnt, liegt doch der tiefste Punkt der Gemeinde auf 277 m und der höchste Punkt, die Burgsteinmauer, auf 975 m Seehöhe. „St. Oswald ist ein Wanderparadies mit vielen sagenhaften und mystischen Plätzen, deren Namen wie Herzstein, Totenkopf, Kornmandl, Wackelstein einprägend sind, einem Hochmoor und der Loseneggerklamm“, schwärmt Bürgermeisterin Rosemarie Kloimüller von ihrer Gemeinde, “wir sind noch eine landwirtschaftlich orientierte Gemeinde mit vielen Milchbetrieben und bieten unseren Besuchern ein breites Programm an Freizeitaktivitäten“. Bürgermeisterin Kloimüller ist besonders stolz auf das vielfältige und aktive Vereinsleben sowie die vier hervorragenden Gastronomiebetriebe in der Gemeinde. Vom Kindergartenkind bis zum betreuten Wohnen für die älteren Mitbürger bietet St. Oswald viele Möglichkeiten. „Ich freue mich, meine Gemeinde den Besuchern des 70. NÖ Almwandertages präsentieren zu können“, strahlt Rosemarie Kloimüller.

Ausgeglichenes Geschäftsjahr 2018

GF August Bittermann berichtete über das Geschäftsjahr 2018. Er referierte auch über die Funktionsweise der neuen Viehauftriebsplattform. „Wir müssen den sinkenden Auftriebszahlen entgegenwirken“, erläutert Bittermann, „und Almbewirtschafter mit freien Alm- bzw. Weideplätzen sowie Betriebe, die Tiere auf Almen oder Weide auftreiben möchten, zusammenbringen. Die beste und effektivste Weidepflege ist der optimale Tierbesatz.“

Fachreferate

„Gut zu wissen, dh entsprechende Herkunftssicherung muss unser aller Anliegen sein“, betont Tierzuchtdirektor Andreas Moser, “besonders im Bereich des Außerhausverzehrs.“ Alminspektor Kurt Kreitner setzt bei der Erstellung der Weidewirtschaftspläne auf die Zusammenarbeit mit den Almbewirtschaftern. “Nur wenn die Maßnahmen für die Alm- und Weidebauern zu schaffen und logisch sind, werden sie auch umgesetzt,“ ist Kreitner überzeugt. Über Fördermöglichkeiten im Bereich Güterwegebau berichtete Wilhelm Helnwein von der Agrarbezirksbehörde. Forstdirektor Hubert Schwarz, NÖ Landesregierung, stellte in seinem Referat die dramatische Situation in den Wäldern durch Borkenkäfer und Wind- und Schneebruch dar. Des Weiteren gab er einen Überblick über die angebotenen Fördermöglichkeiten. Rauschbrand, Blauzunge und weitere wichtige Veterinärthemen brachte Wigbert Roßmanith den Besuchern der Vollversammlung näher.
Nach der gemeinsamen Landeshymne schloss Obmann Mayerhofer die Vollversammlung des NÖ Alm- und Weidewirtschaftvereines 2019.

Text: August Bittermann


Foto 2 (Bittermann): v.l.n.r. Obmann Alois Zeitlhofer, Vizebürgermeister Leopold Rapolter, Präsident Johannes Schmuckenschlager, Bürgermeisterin Rosemarie Kloimüller, Obmann Josef Mayerhofer, Bauernbundpräsident Georg Strasser, Ortsbauernratsobmann Gerhard Porranzl


Foto 3 (Bittermann): 4 Musiker des Musikvereines St. Oswald sorgten für gute Stimmung

"Der Alm- und Bergbauer" - Fachzeitschrift

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