Danke für großes Engagement und Durchhaltevermögen
v.l.n.r.: Franz Rosenberger, Johann Scharner, Obmann Gerhard Grabner, Ehrenobmann Franz Ritzinger, Obmann ÖKR Josef Mayerhofer, Roland Schachinger
Die Genossenschaft bewirtschaftet die Atschreithweide, eine Gemeinschaftsweide im südöstlichen Teil Niederösterreichs an der Grenze zu Oberösterreich und Steiermark. 60 Mitglieder mit 91 Geschäftsanteilen haben 2025 209 Rinder und 8 Pferde auf die 124 ha Futterflächen am 1. und 2. Mai aufgetrieben. Die letzten Weidetiere traten ihre Heimreise am 19. und 20. September an. Zusätzlich wurden noch 78 Siloballen auf den Weideflächen gewonnen. Die Weideflächen liegen auf einer Seehöhe zwischen 450 und fast 800 m.
Obmann Gerhard Grabner zog zufrieden und stolz Bilanz über die vergangene Weidesaison. „Ich möchte mich herzlich bedanken für die vielen geleisteten Arbeitsstunden von allen Mitgliedern“, freut sich Grabner, „speziell für die Hagarbeiten und die Sanierung der Kapelle. Sie erstrahlt wieder im alten Glanz und war eine besondere Kulisse für unsere Almmesse am 6. Juli. Wir haben aber auch viel Engagement und Zeit in die Weidepflege gesteckt“. Grabner hob hervor, dass die Koppelwirtschaft sehr gut funktioniert. Er bedankte sich auch beim Vertreter der Österreichischen Bundesforste für die gute Zusammenarbeit.
„Mit seinem Engagement und Durchhaltevermögen hat er die Weidegenossenschaft durch schwierige und turbulente Zeiten geführt“, lobt Obmann Grabner seinen Vorgänger, Ehrenobmann Franz Ritzinger und überreichte ihm eine Dankesurkunde und ein kulinarisches Geschenk als kleines Dankeschön für das großartige Engagement. Franz Ritzinger war 26 Jahre Obmann der Weidegenossenschaft. Ehrenobmann Franz Ritzinger ließ seine Periode Revue passieren und bedankte sich bei den Anwesenden für die gute Zusammenarbeit und besonders dafür, dass die Renovierung der Kapelle so gut gelungen ist.Franz Ritzinger engagierte sich nicht nur in seiner Weidegenossenschaft, er ist auch seit 2002 im Vorstand des NÖ Alm- und Weidewirtschaftsverein tätig.
Text: August Bittermann