Almwirtschaft Österreich

Obmannwechsel bei der "Almwirtschaft Österreich" Drucken E-Mail
Landesrat Erich Schwärzler folgt Paul Landmann an die Spitze der österreichischen Almwirtschaft.
30 Jahre stand ÖR Paul Landmann als Obmann an der Spitze der österreichischen Almwirtschaft. Selbst Almbesitzer in seiner Heimatgemeinde Oberndorf, galt sein ganzer Einsatz dem oberen Stockwerk unseres Landes. Die österreichische Almwirtschaft wurde stark durch seine Arbeit geprägt. Am 3. Oktober trat Landmann nicht mehr zur Obmannwahl an. DI Siegfried Wieser, Geschäftsführer des Salzburger Almwirtschaftsvereines, überreichte dem scheidenden Obmann im Namen der österreichischen Almwirtschaft zum Abschied einen Geschenkskorb mit schmackhaften bäuerlichen Produkten und wünschte Landmann noch viele schöne Sommer auf seiner Alm.

Zum neuen Obmann der Almwirtschaft Österreich wurde als würdiger Nachfolger einstimmig der Vorarlberger Agrar-Landesrat Ing. Erich Schwärzler gewählt. Schwärzler ist von Kindheit an mit der Almwirtschaft vertraut, denn er entstammt selbst einer Älplerfamilie.

Der neue Obmann ist in der Almwirtschaft kein Unbekannter. Viele Maßnahmen im Sinne der Almwirtschaft hat er als Landesrat in Vorarlberg durchgeführt. Häufig ist er bei almwirtschaftlichen Veranstaltungen als gern gesehener Gast anwesend. Die Wertschätzung für die Almwirtschaft bewies der neue Obmann auch bei der Österreichischen Alpwirtschaftstagung vor wenigen Jahren in Vorarlberg. Schwärzler begleitete als Landesrat die gesamte Veranstaltung und diskutierte almwirtschaftliche Themen mit den Teilnehmern. Die Almwirtschaft Österreich hat eine gute Wahl getroffen!

 

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DI Siegfried Wieser überreicht Paul Landmann einen Geschenkskorb


Obmann LR Erich Schwärzler: "Ziele und Ausblick in der Almwirtschaft"

  • Unsere Almen dürfen nicht zu bezahlten Reservaten werden.
  • Eine nachhaltige Almwirtschaft braucht die Verbindung von Mensch und Tier sowie die Seele der Älplerinnen und Älpler, welche mit Fleiß, Idealismus und großem Einsatz die Vielfalt, Funktionalität und Schönheit der Kulturlandschaft in den Bergregionen erhalten und ihre Verantwortung für ihr Vieh gerade bei Schlechtwetter engagiert wahrnehmen.
  • Die flächendeckende Bewirtschaftung unserer Almen ist gesellschaftlich unverzichtbar, um sie als funktionsfähigen Teil des ländlichen Raumes lebendig zu erhalten.
  • Die Grenzen und Begrenzungen der Natur und Bewirtschaftung sind hierbei zu respektieren.
  • Damit die Almwirtschaft ihre wichtigen Funktionen (vom Offenhalten der artenreichen Almlandschaft, über die verantwortungsbewusste Betreuung des Viehs bis zur Produktion hochwertiger Lebensmittel und dem Schutz und der Sicherheit) weiterhin erfüllen kann, benötigt sie faire Zukunftschancen.
  • Es darf daher zu keiner Erhöhung der Einheitswerte auf Almflächen kommen.
  • Die breite Öffentlichkeit ist verstärkt darauf hinzuweisen, dass die Dienstleistungen der Bergbauern, Älplerinnen und Älpler dem Wohle der gesamten Gesellschaft dienen und nicht zum Nulltarif erbracht werden können. Almwirtschaft braucht daher weiterhin Investitionsförderungen (für eine zeitgemäße Infrastruktur mit vernünftigen Alm- und Stallgebäuden sowie Almwegen) und Leistungsabgeltungen für Weide- und Kulturpflege.
  • Die Zukunft der Almwirtschaft heißt auch Partnerschaft mit Jagd, Forstwirtschaft, Tourismus und Naturschutz.

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LR Ing. Erich Schwärzler wurde bei der Vollversammlung der Almwirtschaft Österreich einstimmig zum neuen Obmann gewählt

 

 

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